WordPress-Hosting 2025: 7 Tipps, um den besten Anbieter zu finden

04.04.25 13:30 Uhr, ad-hoc-news.de


TENACITY

Die Auswahl des richtigen WordPress-Hostings kann den Erfolg und dementsprechend die Profitabilität einer Website maßgeblich beeinflussen.

Neben Geschwindigkeit und Performance gibt es eine Vielzahl weiterer Faktoren, die bei WordPress Hosting eine wichtige Rolle spielen.

Die folgenden Absätze beschreiben die wichtigsten Entscheidungsfaktoren, die es bei der Wahl zu beachten gilt.
Warum ist die Anbieterwahl entscheidend für eine erfolgreiche Website?
Ein zuverlässiger Hosting-Anbieter bietet schnelle Server, regelmäßige Backups, hervorragenden Support und Sicherheitsfunktionen, die die Website schützen.

All diese Faktoren tragen dazu bei, dass die Webseite reibungslos funktioniert und das Vertrauen der Besucher gewinnt, was wiederum den Erfolg der Seite langfristig sichert.
Ein schlechter Anbieter kann stattdessen zu langsamen Ladezeiten, Ausfällen oder sogar Sicherheitslücken führen, was das Nutzererlebnis negativ beeinflusst und die SEO-Rankings schädigt.
Der falsche Anbieter führt zu:

Mehr Downtime
Zusammenbruch von Besucher-Peaks
Langen Ladezeiten
Verringerten Einnahmen und Besucherzahlen

Optimale Hosting-Voraussetzungen für WordPress
Bevor wir uns mit den unterschiedlichen Kriterien befassen, lohnt es sich, vorab einen genaueren Blick auf die Mindestanforderungen von WordPress zu werfen:

PHP: WordPress benötigt mindestens die PHP-Version 5.2.4, um korrekt zu funktionieren.

Eine neuere PHP-Version ist jedoch empfehlenswert, da sie nicht nur die Sicherheit erhöht, sondern auch die Performance deutlich verbessert.
MySQL: Für die Datenbank benötigt WordPress mindestens MySQL 5.0. Es ist jedoch ratsam, eine neuere Version wie MySQL 5.7 oder MariaDB zu verwenden, da diese schneller und sicherer sind. Eine gut optimierte Datenbank sorgt dafür, dass deine Website schnell lädt und stabil läuft.
Arbeitsspeicher: WordPress benötigt mindestens 32 MB Arbeitsspeicher (RAM), aber das ist oft nicht ausreichend, insbesondere bei größeren Websites oder vielen gleichzeitig aktiven Plug-ins. Es wird empfohlen, mindestens 64 MB oder mehr bereitzustellen, um eine reibungslose Performance zu gewährleisten. Je mehr Plug-ins und Funktionen genutzt werden, desto mehr Arbeitsspeicher wird benötigt.
mod_rewrite: Obwohl das Apache-Modul mod_rewrite technisch gesehen keine absolute Voraussetzung ist, wird es dringend empfohlen.

Mit diesem Modul können benutzerfreundliche URLs erstellt werden, die nicht nur besser lesbar sind, sondern auch die SEO der Website verbessern.

Weitere Empfehlungen, wie SSL-Zertifikate, funktionierende Mailserver, CDNs (Content Delivery Networks) und Backup-Optionen sind zwar keine direkten Voraussetzungen für WordPress Hosting, gehören jedoch ebenfalls zu den Mindestansprüchen der meisten Benutzer.
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Die 7 wichtigsten Kriterien beim WordPress-Hosting
Die folgenden Absätze beschreiben alle WordPress-Kriterien im Detail:
1. Geschwindigkeit und Performance
Die wichtigste Anforderung an ein WordPress-Hosting ist nach wie vor die Geschwindigkeit. Diese hängt maßgeblich von der Anzahl der CPU-Kerne, der verfügbare RAM und der Anzahl der gehosteten Webseiten ab.
Ein leistungsstarker Server mit wenigen Webseiten bietet hohe Performance, ist jedoch teurer. Werden dagegen viele Seiten auf einem Server betrieben, sinkt die individuelle Rechenleistung, was zu geringerer Geschwindigkeit führt, aber auch die Kosten reduziert. Webseitenbetreiber müssen daher zwischen Speed und Preis abwägen.
Die folgenden Optionen stehen hierbei zur Auswahl:

Shared Hosting: Verschiedene Nutzer teilen sich einen Server. Kostengünstig, aber anfällig für Ausfälle.
VPS-Hosting: Nutzer teilen sich den Serverplatz, können jedoch feste Ressourcen buchen, um die Stabilität zu erhöhen.
Cloud-Hosting: Die Website wird in einer Cloud auf mehreren Servern gehostet.

Bei einem Ausfall bleibt sie dennoch stabil.
Dedicated Hosting: Nutzer erhalten einen eigenen Server, den sie selbst verwalten müssen.

Leistungsstark, jedoch teuer und zeitaufwendig.


 Quelle: TENACITY


2. Zuverlässigkeit und Uptime-Garantie
In Zeiten, in denen ein Großteil des Handels online stattfindet, müssen Ausfälle unter allen Umständen vermieden werden.

Umfragen zufolge verlieren 90 % der US-Unternehmen mehr als 300.000 US-Dollar durch Ausfallzeiten; während 41 % der Unternehmen sogar 1 bis 5 Millionen US-Dollar pro Stunde verlieren.
Uptime bezeichnet die Zeit, in der ein Server oder eine Website ohne Unterbrechung online und erreichbar ist, wobei eine Uptime von 99,9 % bedeutet, dass die Website pro Jahr maximal etwa 8,75 Stunden nicht verfügbar ist. Eine hohe Uptime ist essenziell für die Zuverlässigkeit einer Website, insbesondere für geschäftskritische Anwendungen.

 Quelle: Paul Hackenberger, Medium

Entscheidend für eine hohe Uptime sind unter anderem:

Eine redundante Serverarchitektur
Load-Balancer
Notfallmechanismen wie automatische Failover-Systeme

Hochwertige Hosting-Anbieter setzen zudem auf USV-Stromversorgung (unterbrechungsfreie Stromversorgung) und regelmäßige Hardware-Wartungen, um Ausfallzeiten zu minimieren.

Cloud-Hosting kann hier zusätzliche Stabilität bieten, da die Last auf mehrere physische Server verteilt wird, sodass ein einzelner Hardware-Ausfall keine spürbaren Auswirkungen hat.
3. Sicherheit und Schutz
Die Sicherheit einer WordPress-Website hängt von mehreren Schutzmaßnahmen ab, die sowohl die Datenübertragung als auch den Server selbst betreffen.
Ein SSL-Zertifikat ist heute unerlässlich und sorgt für eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung der Datenübertragung zwischen Server und Nutzer. Dadurch werden sensible Informationen wie Login-Daten, Zahlungsinformationen oder persönliche Angaben vor Man-in-the-Middle-Angriffen geschützt.
Moderne SSL-Zertifikate nutzen TLS (Transport Layer Security) 1.2 oder 1.3, was eine höhere Sicherheit und bessere Performance bietet.

Neben dem Datenschutz spielt ein SSL-Zertifikat auch eine SEO-Rolle: Google bevorzugt HTTPS-Seiten im Ranking, und Browser wie Chrome oder Firefox markieren unverschlüsselte Verbindungen als unsicher.
Ein weiterer wichtiger Sicherheitsaspekt ist der Schutz vor DDoS-Angriffen (Distributed Denial of Service). Hochwertige Hosting-Anbieter setzen auf DDoS-Mitigation-Technologien, die ungewöhnliche Anfragenmuster erkennen und bösartigen Traffic filtern. Hier kommen oft Web Application Firewalls (WAFs) zum Einsatz, die unerwünschte Anfragen blockieren und so Brute-Force-Angriffe oder SQL-Injection-Versuche verhindern.
Zusätzlich bieten viele Hosting-Anbieter tägliche Backups an, die automatisch durchgeführt und auf externen Servern gespeichert werden.

Falls es zu Datenverlust oder einer Kompromittierung durch Malware kommt, kann die Website schnell wiederhergestellt werden.

Container-Technologien wie Docker oder isolierte Server-Umgebungen verhindern zudem, dass Schadsoftware von einer Website auf andere übergreift.

 Quelle: Paul Barrs

4. Kundensupport und Service
Ein guter WordPress-Hosting-Anbieter sollte seinen Kunden einen umfassenden und schnellen Support bieten, der rund um die Uhr erreichbar ist, entweder per Live-Chat oder Telefon. Dies wird umso wichtiger, je schneller das Geschäft skaliert und Ausfälle zu hohen Umsatzverlusten führen können.
Daneben sollte ein guter Hosting-Anbieter seinen Kunden nicht nur technische Unterstützung bieten, sondern auch maßgeschneiderte Beratung zur Optimierung der Website. Dies kann Empfehlungen zu Performance-Steigerung, Sicherheitsverbesserungen oder SEO-Strategien umfassen.

Ein Anbieter, der diese Dienstleistungen in einer gut organisierten und kompetenten Weise liefert, trägt erheblich dazu bei, dass die WordPress-Website erfolgreich und sicher läuft.
5. Skalierbarkeit
Skalierbarkeit bzw. die Möglichkeit, auf erweiterte Angebote zurückzugreifen, ist insbesondere für Websites, die wachsen oder saisonale Traffic-Spitzen erleben, von besonderer Bedeutung.

Eine skalierbare Hosting-Infrastruktur stellt sicher, dass eine Website in der Lage ist, steigenden Anforderungen gerecht zu werden, ohne dass die Leistung leidet oder die Website ausfällt. Ein gutes Hosting-Angebot umfasst daher die Möglichkeit, Server-Ressourcen wie RAM, CPU-Leistung und Speicherplatz problemlos zu erhöhen.
Im besten Falle sollte dies durch eine benutzerfreundliche Verwaltung der Skalierungsmöglichkeiten geschehen.

Nutzer haben die Möglichkeit, per Dashboard die Ressourcen ihrer Website zu überwachen und schnell anzupassen, ohne sich mit komplexen Serverkonfigurationen auseinandersetzen zu müssen.

Eine intuitive Benutzeroberfläche zur Verwaltung von Cloud-Ressourcen oder zur Skalierung eines VPS- oder dedizierten Servers spart Zeit und reduziert den technischen Aufwand für den Kunden.
Ein weiterer technischer Aspekt der Skalierbarkeit ist die Verwendung von Load Balancing. Bei dieser Technik wird der Traffic, der auf die Website zugreift, gleichmäßig auf mehrere Server verteilt, um Überlastungen zu vermeiden und eine konstante Leistung zu gewährleisten.

Load Balancing ist besonders wichtig bei Websites mit hohem Traffic und kann sicherstellen, dass die Website auch unter Last stabil bleibt.

 Quelle: Medium

6. Preis-Leistungs-Verhältnis
Es geht nicht nur darum, den günstigsten Anbieter zu wählen, sondern vielmehr um das Angebot an Funktionen und Leistungen im Vergleich zum Preis. Ein günstiges Hosting-Angebot könnte im Vergleich zu einem etwas teureren Plan viele wichtige Funktionen vermissen lassen, die für den reibungslosen Betrieb einer WordPress-Website erforderlich sind. Dazu gehören etwa ausreichender Speicherplatz und Bandbreite, zuverlässiger Support, tägliche Backups, Sicherheitsfunktionen und mehr.
Ein günstiger Anbieter, der diese wesentlichen Funktionen nicht bietet, kann langfristig höhere Kosten verursachen, sei es durch Performance-Probleme, Sicherheitslücken oder den Bedarf an zusätzlichem Support. Einige Anbieter locken mit extrem günstigen Einstiegspreisen, die dann nach der ersten Vertragslaufzeit deutlich ansteigen.

Ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bedeutet auch, dass der Anbieter eine faire und langfristig kalkulierbare Preisgestaltung bietet.
Zusätzlich zu den direkten Hosting-Leistungen sollten auch Zusatzleistungen berücksichtigt werden, die den Wert des Angebots erhöhen können.

Viele Anbieter bieten im Preis enthaltene Funktionen wie kostenlose SSL-Zertifikate, Content Delivery Networks (CDNs), automatische Backups und Domainnamen.

Diese Zusatzleistungen können die Gesamtkosten für den Betrieb einer Website erheblich senken, wenn sie in das Paket integriert sind, anstatt sie separat hinzuzufügen.
7. DSGVO-Konformität
Nach europäischem Recht agieren Hosting-Anbieter gemäß Artikel 28 DSGVO als Auftragsverarbeiter. Daher ist es erforderlich, mit dem Anbieter einen sogenannten Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) abzuschließen.

Dieser regelt, wie personenbezogene Daten verarbeitet und geschützt werden, um rechtliche Risiken zu minimieren.
Die DSGVO-Konformität eines WordPress-Hostings ist essenziell, um den Schutz personenbezogener Daten sicherzustellen.

Der Serverstandort kann hierbei eine zentrale Rolle spielen: Deutschland gilt als die sicherste Wahl, alternativ sind Standorte innerhalb der EU ebenfalls sinnvoll, da die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) europaweit einheitliche Standards garantiert. Sollten Sie sich für einen Anbieter außerhalb der EU entscheiden, ist es unabdingbar, diese Regelungen vorab zu klären, um rechtliche Hürden auszuschließen.
Fazit
Die Wahl des passenden Hosting-Anbieters für WordPress ist entscheidend für die Leistung, Sicherheit und Skalierbarkeit jeder Website. Auch wenn WordPress im Vergleich zu anderen Content-Management-Systemen relativ geringe technische Anforderungen stellt, sind die grundlegenden Voraussetzungen wie die richtige PHP-Version, eine aktuelle MySQL-Datenbank und ausreichend Arbeitsspeicher unerlässlich. Wir hoffen, dass Ihnen dieser Überblick eine klare Struktur geben kann, um bei der Wahl des Hosting-Anbieters eine belastbare Entscheidung zu treffen.

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