Bas für Wiederwahl Klingbeils als SPD-Chef und Doppelspitze

27.04.25 05:00 Uhr, dts-nachrichtenagentur.de

Die frühere Bundestagspräsidentin Bärbel Bas (SPD) spricht sich für eine weitere Amtszeit von SPD-Co-Chef Lars Klingbeil aus.

Bärbel Bas (Archiv)
Bärbel Bas (Archiv)
über dts Nachrichtenagentur

"Sollte sich Lars Klingbeil für eine erneute Kandidatur als Parteivorsitzender entscheiden, werde ich das unterstützen", sagte Bas dem "Tagespiegel" (Sonntagausgabe).

Bas sprach sich für die Beibehaltung der Doppelspitze in der SPD aus und für eine Frau neben Klingbeil, vermied aber eine Positionierung zur intern umstrittenen SPD-Co-Vorsitzenden Saskia Esken.

"Ich erwarte, dass es bei der Doppelspitze bleibt. Es braucht mehr Frauen in Spitzenfunktionen", sagte Bas: "Das gilt auch für die SPD."

Die SPD-Spitze wird auf einem Bundesparteitag Ende Juni in Berlin neu gewählt. Bas` Wort hat innerparteilich Gewicht. Die frühere Parlamentspräsidentin wird in SPD-Spitzenkreisen als künftige Bundesministerin oder Fraktionschefin gehandelt. Klingbeil führt die Partei seit 2021, die Fraktion seit Februar. Esken führt die SPD seit 2019. Im Falle eines Wechsels in das Kabinett müsste Klingbeil den Fraktionsvorsitz aufgeben.

Unklar ist auch die Zukunft von Esken.

Aus dem Kreis der Ministerpräsidenten erhielt Esken bisher keine Rückendeckung, während sich Mecklenburg-Vorpommerns Regierungschefin Manuela Schwesig am Freitag im "Tagesspiegel" für eine weitere Amtszeit Klingbeils als SPD-Chef ausgesprochen hatte. Der Mainzer Regierungschef Alexander Schweitzer hatte zuvor bei "Politico" für Klingbeil plädiert.

Trades kopieren und dabei lernen!
Jetzt mit dem Copy-Trading starten.
Wir zeigen Dir, wie es geht.

CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. Zwischen 56% und 80% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesen Anbietern. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Zwischen 56% und 80% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit unseren Partner-Brokern. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.